Aktuelles 2026/27

Geschrieben von Horst-Dieter Skora für die Ruhr-Nachrichten:



Der Schachverein SK Ickern 60 startet ersatzgeschwächt mit einer hohen 1,5:6,5 Niederlage gegen SV Erkenschwick 5 in die neue Saison 2026/2027.

Am Sonntag dem 13.09.2026 startete für den SK Ickern 60 die neue Schachsaison in der Verbandsbezirksliga Gruppe 4.

Nach dem der SK Ickern 60 in der Saison 2025/2026 die letzten 3 Spiele gewinnen bzw. remis spielen konnte, war der Klassenerhalt gesichert.

In der neuen Saison hat sich der Schachverein aus Castrop-Rauxel das Ziel gesetzt, den Klassenerhalt zu sichern, musste jedoch in der ersten Spielrunde gegen die favorisierten Gäste aus Erkenschwick eine deutliche 1,5 : 6,5 Niederlage hinnehmen. Der Schachverein SV Erkenschwick konnte sich personell verstärken. Die erste Mannschaft ist in der letzten Saison in die Schachbundesliga aufgestiegen.

Pünktlich um 14 Uhr gab der Spielleiter Manfred Wrona im Haus der Begegnung die Schachbretter frei.

Nach einer Stunde Spielzeit gab es die erste Entscheidung. Der an Brett 1 spielende Uwe Abramowski spielte mit den schwarzen Schachfiguren. Er konnte den Angriff seines Gegners nicht abwehren und verlor seine Partie.

Nach weiteren 30 Minuten einigten sich Andreas Banik und sein Gegner an Brett 5, auf remis. Banik konnte seine Stellung nicht entscheidend nutzen.

Andreas Poltyn spielte an Brett 8. Er konnte lange Zeit seinem Gegner Widerstand leisten. Im Bauernendspiel machte er jedoch einen Fehler und musste sich geschlagen geben.

Nun verlor auch noch Matthias Wrona an Brett 2 seine Partie. Im Endspiel musste er 2 Bauern einbüßen. Sein Gegner nutzte seine Überlegenheit aus. Er konnte Schach geben und die Dame gewinnen.

Dietmar Sawatzki und sein Gegner an Brett 3 trennten sich unentschieden. Keiner der beiden Kontrahenten konnte einen Vorteil erspielen.

Auch Wolfgang Bolze an Brett 6 musste sich geschlagen geben. Er verlor im Endspiel einen Läufer und gab seine Partie verloren.

Bodo Nizak an Brett 4 spielte eine solide Schachpartie. Er und seine Gegnerin einigten sich nach 3,5 Stunden auf remis.

Nun spielte noch der Neuzugang Roland Domnik noch an Brett 7. Lange Zeit stand die Partie auf Messerschneide. Domnik konnte seine 2 Türme gegen die gegnerische Dame tauschen. Doch der gegnerische König hatte eine bessere Stellung und die verbliebenen Türme konnten besser ins Endspiel gebracht werden. Domnik verlor seine Partie.



SK Ickern 60 unterliegt knapp in Marl - 4,5:3,5 Trotz starkem Auftakt.

Marl. Erneut musste sich der Schachverein SK Ickern 60 mit einer knappen 4,5:3,5 Niederlage zufriedengeben. Am Sonntag, dem 04.10.2026 reiste das ersatzgeschwächte Team zum Mannschaftskampf in der Verbandsbezirksliga Gruppe 4 zu den Schachfreunden SG Marl-Drewer.

Pünktlich um 14 Uhr eröffnete der Marler Mannschaftsführer den Kampf - und es begann vielversprechend für die Ickerner.

Nach gut einer Stunde Bedenkzeit brachte Uwe Abramowski an Brett 1 die Ickerner in Führung. Mit dem Blackmar-Diemer-Gambit überraschte Abramowski seinen Kontrahenten, der sich Fehler leistete und die Partie aufgeben musste.

Nur 30 Minuten später folgte das nächste Erfolgserlebnis. Wolfgang Bolze an Brett 5 einigte sich mit seinem Gegner auf ein gerechtes Remis.

Auch Andreas Banik an Brett 4, der zwischenzeitlich klar auf Gewinn stand, willigte in ein Unentschieden ein.

Gleiches Bild an Brett 3: Bodo Nizak trennte sich in völlig ausgeglichener Stellung ebenfalls Remis von seinem Gegner.

Zur Halbzeit führte Ickern damit 2,5:1,5 Brettpunkten, doch dann kippte die Partie.

Ersatzspieler Heinrich Reinemann an Brett 8 verlor im Mittelspiel einen seiner zwei Läufer und musste sich im Endspiel geschlagen geben.

Horst Dieter Skora, ebenfalls als Ersatzspieler an Brett 7 aufgeboten, rettete in leicht schlechterer Stellung immerhin noch ein Remis.

Die Entscheidung fiel an den vorderen Brettern: Mathias Wrona an Brett 2 musste einen Turm gegen 3 Bauern geben. Trotz materiellen Übergewichts gelang es ihm nicht, einen Bauern zur Dame umzuwandeln - er unterlag.

Beim Stand von 4:3 für Marl lag es nun an Dieter Rathke an Brett 6. In leicht besserer Stellung sah Rathke jedoch keine Gewinnfortsetzung mehr und einigte sich auf Remis. Damit war die knappe Niederlage besiegelt.

Trotz des erneuten Rückschlags bleibt die Mannschaft aus Castrop-Rauxel optimistisch. Am 8. November steht das nächste Heimspiel im Haus der Begegnung an - hoffentlich in Bestbesetzung und ohne Ersatz.